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| Wo wird heute in einem Haushalt elektrisch erhitztes Wasser benötigt? Richtig, beim Kochen, Waschen und Spülen. Wir leben nicht mehr in alten Zeiten, also muß nicht mehr jede Wäsche gekocht werden. Auch Spülmaschinen müssen nicht mit den höchsten Temperaturen bedient werden, um das Geschirr zu reinigen. Und in Wasser schwimmende Kartoffeln und Eier nehmen das auch übel. Sobald ein kochendes Wasser sprudelt, wird jede zugeführte Energie in das Sprudeln gesteckt, nicht aber mehr in die Erhitzung. Das kann man sich alles sparen. |
Betrachten wir das Beispiel Eierkocher im Detail: Mit einer kWh können wir etwa 116 Eier kochen, bei einem Vier-Personen-Haushalt wäre das der Eierkonsum in 36 Wochen. Rechnen wir also mit vielleicht 2 kWh pro Jahr.
Einer Eierkocher-Lebensdauer von 15 Jahren entsprechen also 30 kWh Stromverbrauch, bei einer grauen Energie von etwa 100 kWh, die zur Herstellung des Eierkochers benötigt wird, beträgt der Anteil dieser grauen Energie schon 77%, merklich relativ höher als bei Großgeräten.
Übrigens könnten Sie mit dieser grauen Energie auf Ihrem Herd über 8.000 Eier kochen, das wäre eine Menge, die über 30 Jahre Ihren Eierkonsum abdeckt. Lohnt sich also ein Eierkocher? |
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Maßnahmen:
Wasserkocher kaufen, der lohnt sich auf jeden Fall.
Wassermenge optimieren. Nur die Wassermenge erhitzen, die wirklich benötigt wird. Kippen Sie sich das nicht benötigte heiße Wasser immer anschließend über die linke Hand, das könnte schulen!
Deckelkochen ohne zu sprudeln
Volle Spül- und Waschmaschinen
Waschtemperatur in der Regel bei 30 bis 40 °C
Wirkung:
Einsparungen bis zu 15% vom Gesamtstromverbrauch
Reduktion der Restfeuchte in der Wohnungsluft
Einsparpotential:
Realistisch sind 10% bis 15%. |
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